Erst informieren, dann investieren…

Bilanz: Sunrise Energy – die letzet Bilanz ist aus dem Jahre 2010

Andreas Brandl kümmert sich, wie er es uns gegenüber in einem Interview versprochen hat. Wir wissen nicht was dann bei den Gesprächen herauskommt, denn das geht uns auch letztlich nichts an. Insgesamt wollen wir nur, dass es für die Anleger funktioniert und natürlich auch für den Initaitor. Vielfach sind wir in den letzten Wochen gefragt worden, “wie es um das Unternehmen Sunrise Energy denn wirtschaftlich stehen würde”. Das wissen wir nicht, denn wir informieren uns hier auch nur bei den offiziellen Quellen, wie zum Beispiel nach dem Unternehmensregister. Nimmt man sich dieses vom Unternehmen Sunrise Energy vor, erfährt man derzeit nichts über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, denn die letzte im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz stammt schon aus dem Jahre 2010. Heute haben wir 2015. Im Jahre 2010 befand sich das Unternehmen noch in der Aufbauphase ihres gesamten Konzeptes, deshalb war das hohe Minus in der Bilanz damals sicherlich komplett nachvollziehbar, immerhin fast 1 Million Euro.

Tatsache ist aber auch, dass das Unternehmen über einen längeren Zeitraum allen seinen Verpflichtungen korrekt nachgekommen ist, denn es gab nirgendwo im Netz einen Hinweis über stockende Zahlungen. Alles begann wohl dann Ende des letzten Jahres. Mitentscheidend dafür soll wohl der Brief an die Anleger gewesen sein, in dem man diesen (sinngemäß) mitteilte: “Wir wollen Ihnen Ihre Kapitalanlage abkaufen”, ähnlich wie bei einem Aktienrückkauf. Grundlage dafür, dieses Angebot zu machen, soll wohl gewesen sein, dass es einige Interessenten gab und wohl nach Angaben von Andreas Brandl auch noch immer gibt, die komplette in Italien und Kroatien errichtete Solaranlagen aufkaufen wollten. Natürlich ein interessantes Geschäft, denn die Einspeisevergütungen sind trotz vorgenommener Kürzungen immer noch beachtlich. Um das aber überhaupt machen zu können, ist es natürlich erforderlich dann den Anlegern “deren Anteil an den Anlagen” durch die Rückzahlung ihres Investments abzukaufen. Nun, solche Verhandlungen mit den Investoren gehen sicherlich nicht von heute auf morgen über die Bühne, ließ uns ein Rechtsanwalt wissen, der sich in diesem Bereich auskennt. Insofern war es sicherlich zu diesem Zeitpunkt sehr gewagt mit solch einem Schreiben an die Anleger nach außen zu gehen. Genau das aber rächt sich heute für das Unternehmen. Im Vertrauen darauf, die Verhandlungen mit den potentiellen Käufern schnell abschließen zu können, hat man dann auch aufgehört den Anlegern, die über Jahre pünktlich geleisteten Zahlungen weiterhin auszubezahlen. Auch das hat natürlich jetzt vermehrt zu Diskussionen geführt und wird auch so lange weiter zu Diskussionen führen, bis die wirtschaftliche Situation des Unternehmens geklärt ist. Zeigt diese wirtschaftliche Situation, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen nachkommen kann, dann werden alle beruhigt sein – Kunden und auch Vermittler. Dazu wär natürlich erstmal erforderlich, dass die aufgelaufenen Nichtzahlungen der letzten Monate nachgeholt werden müssen, unabhängig vom Rückkaufsangebot an die Anleger. Zahlt man hier, so wird sich die Diskussion sicherlich ganz schnell wieder beruhigen. Es liegt jetzt am Unternehmen Sunrise Energy selber, dafür Sorge zu tragen.

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